Ein Pfeil auf einer grauen Wand sowie der Text „Conversion Rate Optimization" als Tipp für mehr Newsletter Conversion.

E-Mail-Newsletter (3/5): So erhöhen Sie die Conversion Rate

Lesedauer 4 Minuten

Sie kennen es bestimmt auch: Ihr Postfach ist randvoll mit Newslettern, die Sie irgendwann einmal abonniert haben. Vielleicht lesen Sie viele davon sogar. Und dann? Werden die Mails oft gelöscht und wieder vergessen. Keine Aktion, keine Newsletter Conversion.

Als Unternehmen ist das die Höchststrafe für Ihren Newsletter. Denn hinter all den Informationen steckt doch immer nur ein Ziel: Sie wollen Ihre Leserinnen und Leser aktivieren.

Schließlich sollen sie sich für Ihr Produkt und Ihre Dienstleistung begeistern. Sie sollen den Wunsch entwickeln, sich über den Newsletter hinaus mit Ihnen zu befassen.

In Teil 3 unserer Serie lernen Sie deshalb einige Kniffe kennen, mit denen Sie Ihre Leserinnen und Leser aktivieren und so die Newsletter Conversion erhöhen!

Mögliche Ziele Ihrer Newsletter Conversion

Natürlich ist Conversion nicht gleich Conversion. Es gibt unterschiedlichste Ziele, die Sie mit Ihrem Newsletter verfolgen können. Diese sind immer abhängig von Ihrem Unternehmen. Denkbar sind beispielsweise:

  • Verkauf von Produkten
  • Verkauf von Dienstleistungen
  • Klick auf Website
  • Download eines E-Books
  • Erklärung Ihres Produkts/Ihrer Dienstleistung

Natürlich handelt es sich dabei erst einmal nur um die rein quantitativen Ziele. Diese lassen sich genau in Zahlen erfassen. Hinter dieser konkreten Aktion steckt aber für gewöhnlich ein übergeordnetes Ziel. Dieses könnte z. B. lauten:

  • Umsatz steigern
  • Kundenbindung
  • Expertenstatus
  • Image
  • Bekanntheit
  • Service

Welches Ziel auch immer Sie mit Ihrem Newsletter verfolgen: Wichtig ist, dass Ihnen klar ist, was Sie bei Leserinnen und Lesern wie bezwecken wollen. Denn nur dann können Sie die Conversionrate Ihres Newsletters langfristig steigern.

Newsletter Conversion? Fängt beim Betreff an …

Screenshot einer Betreffzeile, die Newsletter Conversion erhöht.
Der richtige Betreff ist ein wichtiger Wegbereiter für die Newsletter Conversion.

Jede Newsletter Conversion beginnt mit der Betreffzeile. Dieser Betreff fungiert als Türöffner. Hier müssen Sie schon beste Überzeugungsarbeit leisten, um Kundschaft in Ihren Newsletter hineinzulocken. Was halten Sie von diesem Betreff:

Achtung: Sie haben gewonnen!

Gerade haben Sie ein Beispiel für einen misslungenen Betreff gelesen. Machen Sie es besser! Statt für den Papierkorb sollten Sie für Ihre Leserinnen und Leser formulieren: Worum geht es? Weshalb lohnt es sich weiterzulesen? Womit locken Sie Empfängerinnen und Empfänger?

Mit einem klar formulierten Betreff schaffen Sie die Voraussetzung zur Conversion: Die Mail wird geöffnet. Je konkreter Sie formulieren, worum es im Folgenden geht, desto höher ist die Öffnungsrate. Es lohnt sich also, gründlich zu überlegen, womit Sie Ihre Zielgruppe wirklich ansprechen.

Fassen Sie sich kurz!

Maximal 40 Zeichen sollte die Betreffzeile lang sein, inklusive Leerzeichen. Das reicht allemal aus und Kürzen ist gar nicht so schwer. Ein Beispiel gefällig?

Maximal 40 Zeichen sollte die Betreffzeile lang sein

52 Zeichen

Betreffzeile: maximal 40 Zeichen

32 Zeichen

Wie hätten Sie gekürzt?

Der Grund für die Zeichenbeschränkung ist übrigens ganz einfach: Die meisten E-Mail-Programme schneiden die Betreffzeile ab einer gewissen Länge ab.

Noch enger wird es in mobilen E-Mail-Apps. Wer Ihren Newsletter auf dem iPhone oder iPad liest, ist mit 35 Zeichen bestens bedient. Und da die mobile Nutzung immer stärker überwiegt, müssen Sie dahingehend optimieren zwecks Newsletter Conversion.

Keywords gehören nach vorne

Achten Sie außerdem darauf, dass die Betreffzeile leicht zu verstehen und aus Sicht der Zielgruppe geschrieben ist! Und: Rücken Sie die zentralen Keywords an den Anfang, damit sie schön auffallen.

Dasselbe gilt für sämtliche Schlüsselwörter, die potenzielle Kunden zum Öffnen der Mail anregen könnten. Wie oben beschrieben, riskieren Sie sonst, dass der Client ausgerechnet das nicht anzeigt, worauf es ankommt. Und wenn der Kern fehlt, gibt es auch keine Newsletter Conversion!

Punkten Sie mit Qualität und klarer Struktur!

Auch wenn Sie über den Newsletter direkt Umsätze generieren wollen, sollten Sie Ihren Kundschaft ausschließlich E-Mails schicken, die einen Mehrwert bieten.

Senken Sie im Zweifelsfall eher die Frequenz als die Qualität der Mailings. Denn sobald Ihre Newsletter zur schlichten Verkaufsplattform verkommen, kündigt Ihre Kundschaft schneller das Abo als Sie „Newsletter Conversion“ sagen können.

Schön, schöner, Ihr Newsletter

Doch nicht nur die Inhalte an sich sind wichtig. Auch die Form entscheidet. Verabreichen Sie Leserinnen und Lesern Ihre Botschaft in gut verdaulichen Häppchen.

Dazu eignen sich hervorragend kurze Teaser-Texte („Anreißer“), die auf eine ausführlichere Darstellung des Themas auf der Website verlinken. So laden Sie zur Interaktion ein und halten den Newsletter schlank.

Unterstützen Sie die Empfängerinnen und Empfänger visuell! Legen Sie Links hinter Bilder oder Buttons, die intuitiv verständlich sind. Gönnen Sie Ihrer Zielgruppe generell etwas „fürs Auge“ und achten Sie auf ein ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis.

Im Prinzip gelten also dieselben Regeln wie überall für guten Content. Denn das ist es, was Ihr Newsletter sein sollte: wirklich guter Inhalt.

Inhalte to go: mobil optimierte Newsletter

Eine Person liest einen Newsletter am Smartphone.
Immer häufiger werden Mails am Smartphone gelesen.

Da Mailings zunehmend auf Smartphones gelesen werden, sollten sie auf den kleinen Displays richtig angezeigt werden und gut zu lesen sein. Neben der Darstellung spielen auch technische Spezifikationen und mobile Servicefunktionen eine Rolle.

Mobil optimierte Newsletter weisen höhere Öffnungsraten und eine geringere Zahl an Abmeldungen auf. Es empfiehlt sich, auf Responsive Design umzusteigen, da sich die mobile Nutzung immer mehr durchsetzt. Dieser Schritt hin zum Kunden zahlt sich aus – in steigender Newsletter Conversion.

Fordern Sie eine Reaktion ein!

Sie wollen, dass Ihre Zielgruppe aktiv wird? Dann fordern Sie sie dazu auf – und bieten Sie auch die Möglichkeit. Nutzen Sie also Links hinter Buttons und Bildern, um die Customer Journey fortzuführen.

Denn wenn Sie keine Möglichkeit zur Reaktion bieten, wird in der Regel auch keine folgen. Dasselbe gilt für den klaren Call-to-action. Dieser ist Pflicht und muss immer auf Ihr Thema und Ziel abgestimmt sein.

Denken Sie stets daran: Ihre Betreffzeile öffnet die Tür, der Content schafft Vertrauen – und der Call-to-action macht daraus Zählbares.

Und so geht es weiter …

Im nächsten Teil unserer Serie: Bestimmen Sie den idealen Versandzeitpunkt für höhere Öffnungsraten …

Serie E-Mail-Newsletter

E-Mail-Newsletter sind ein mächtiges Marketinginstrument. Wir erklären Ihnen, worauf es ankommt, um sie erfolgreich einzusetzen. Finden Sie hier alle Beiträge unserer Blog-Reihe: